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Leitfaden zur Identifizierung seltener Trichocereus-Sorten

Leitfaden zur Identifizierung seltener Trichocereus-Sorten

·4 Min. Lesezeit
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Vollständiger Leitfaden zur Identifizierung seltener Trichocereus-Sorten

Die Gattung Trichocereus, die heute in die Gattung Echinopsis eingeordnet wird, ist bekannt für ihre große Vielfalt und stellt ein herausragendes Element unter den südamerikanischen Säulenkaktussen dar. Diese Arten werden sowohl wegen ihres ethnobotanischen als auch ihres ornamentalen Wertes häufig erforscht und kultiviert. Die Arten von Trichocereus zeigen ein breites Spektrum an morphologischen Merkmalen, die eine reiche Quelle für Studium und Interesse bieten. Dieser Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick, wie man einige der seltenen Sorten dieser faszinierenden Gattung identifizieren und unterscheiden kann, und hilft so Enthusiasten und Experten, sich in ihrer wunderbaren Komplexität zurechtzufinden.

Taxonomie und Vielfalt

Ursprünglich in der Gattung Cereus beschrieben, hat sich die Klassifikation von Trichocereus im Laufe der Jahre erweitert. 1974 führten Heimo Friedrich und Gordon Douglas Rowley den Übergang mehrerer Arten dieser Gattung zur Gattung Echinopsis durch. Der Begriff "Trichocereus" wird jedoch weiterhin verwendet, insbesondere in ethnobotanischen Kontexten, und wird von Züchtern und Enthusiasten geschätzt.

Einige Varianten zeichnen sich durch ihre einzigartige Schönheit und Seltenheit aus, wie der Trichocereus macrogonus, der oft mit präkolumbianischen Andenritualen in Verbindung gebracht wird. Die taxonomischen Unterschiede und morphologischen Variationen zwischen Arten und Sorten, möglicherweise bedingt durch ihre Anbaubedingungen und Ökozonen, zeigen die Plastizität und Anpassungsfähigkeit dieser Gattung.

Identifizierung seltener Trichocereus-Sorten

Allgemeine Merkmale

1. Höhe und Form: Einige Arten, wie der T. macrogonus, können bis zu 5 Meter hoch werden, mit aufrechten Stämmen, die ihr charakteristisches Merkmal sind. Unter optimalen Bedingungen kann dieser Kaktus Äste mit Durchmessern von 6 bis 15 cm bilden.

1. Rippung des Stammes: Typischerweise weisen die Stämme von Trichocereus zwischen fünf und neun ausgeprägte Rippen auf, deren Anzahl und Form je nach Art und Umweltbedingungen leicht variieren können. Die Rippen dienen als eines der Hauptmerkmale zur Unterscheidung bei der Identifizierung von Sorten.

1. Areolen und Dornen: Die Areolen des T. macrogonus haben einen Durchmesser von etwa 6 mm und sind angemessen verteilt. Diese sind grau oder dunkelbraun, mit Dornen, die sich durch ihre Anzahl (bis zu 20 in einigen reifen Sorten) und Länge auszeichnen.

Beispiele seltener Sorten

#### Trichocereus macrogonus var. macrogonus

  • Dornenmerkmale: Seine Dornen sind ausgeprägt und robust, insbesondere die zentralen, die bis zu 5 cm lang werden können, was sie zu einer Sorte macht, die für ihre beeindruckende Struktur anerkannt ist.
  • Blüten: Er produziert Blüten, die bis zu 21 cm lang werden können, was seine Blüte zu einem atemberaubenden Schauspiel macht.

#### Trichocereus macrogonus var. pachanoi

  • Rippung und Dornen: Diese Sorte weist in der Regel kürzere und weniger zahlreichere Dornen im Vergleich zur var. macrogonus auf. Dieser Kaktus wird hoch geschätzt und ist oft mit dem populär bekannten "San Pedro-Kaktus" verbunden.

Etnobotanische Bedeutung

Einige dieser Arten, insbesondere die, die Mescalin enthalten, wie der T. macrogonus, waren und sind nach wie vor ein unschätzbarer Teil von Andenritualen. Der indigene Name, wie "achuma" oder "huachuma", spiegelt ihre historische kulturelle Relevanz wider und bleibt Gegenstand von Forschungen aufgrund ihres medizinischen Potenzials.

Tipps für Anbau und Erhaltung

  • Lichtbedingungen: Stelle sicher, dass die Trichocereus genügend Sonnenlicht erhalten, um ihr optimales Wachstum zu fördern. Platziere sie vorzugsweise an sonnigen Orten, die vor starken Winden geschützt sind.
  • Angemessene Bewässerung: Obwohl sie trockenheitsresistent sind, ist es wichtig, die Bewässerung zu regulieren und zu vermeiden, dass das Substrat über längere Zeit feucht bleibt, da dies das Auftreten von Pilzen und Krankheiten begünstigen kann.
  • Geeignete Substrate: Ein gut durchlässiges Substrat, das aus einer Mischung aus Sand, Perlit und Kaktuserde besteht, wird die gesunde Entwicklung des Kaktus erheblich verbessern.

Mit diesem umfassenden Leitfaden können sowohl Anfänger als auch Experten den Prozess der Identifizierung und des Anbaus dieser spektakulären Trichocereus-Sorten genießen. Ob aufgrund ihres dekorativen Beitrags oder ihrer tiefen kulturellen Bedeutung, der Trichocereus bleibt ein sublimes Zeugnis der Biodiversität in der Welt der Kaktusse.

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